'Einfach Spitze, dass du da bist' stimmte die Erzieherin Susanne Mohr mit der Gitarre an. Über das Lied der Kindergartenkinder freute sich Dekan Jochen Wilde.

Ortenburg. Jetzt fehlen nur noch ein Pferd und ein Affe, Platz wäre ja. Dieser Gedanke kommt einem unweigerlich steht man vor dem neuen >> Haus am Föhrenberg << des evangelischen Kindergartens im ehemaligen Konfirmandenhaus, von allen nur KO genannt. Die Erweiterung bietet zusätzlichen Platz für 40 Kinder. Bei der Einweihung am vergangenen Sonntag, den 22. Mai ging es auch kunterbunt zu. Draußen im weitläufigen Obstgarten gab es Spielstationen, Essenstationen, ein Lagerfeuer, Kuchen, Kaffee und Limo.

Gottesdienst zur Einweihung der neuen Kita

'Hier, in diesem großen naturnahen Obstgarten können sich die Kinder austoben und Natur erleben' - mit diesen Worten begrüßte Christa Herrmann als Moderatorin die Einweihungsgäste. Sie vertrat das erkrankte Pfarrersehepaar Johannes und Sabine Hofer.

Den Einweihungsgottesdienst im Garten hielt Dekan Jochen Wilde. In seiner Predigt machte er das Bekenntnis des Kabarettisten und Menschenkenners Gerhard Polt zum Thema: 'Es ist eine Gnade, wenn man die Chance hat, das zu machen, was einem Spaß macht, und was einem auch irgendwie erfüllt…'. Damit sei eigentlich das Entscheidende gesagt, so Dekan Wilde mit Blick zu den Erzieherinnen und Kinderpflegern.

Gottesdienst zur Einweihung der neuen Kita

Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen war in den letzten Jahren stark gestiegen. So entschloss sich die evangelische Kirchengemeinde als Träger einen zusätzlichen Kindergarten in unmittelbarer Nähe des alten im Konfirmandenhaus einzurichten. Visionäre und treibende Kraft waren hierbei das Pfarrersehepaar Hofer, denen im Laufe der Einweihungsfeierlichkeiten für ihr Engagement mehrfach gedankt wurde.

Als erfreuliches Ereignis bezeichnete der 2. Bürgermeister Harald Roitner die Einweihung in seinem Grußwort. Es zeuge davon, dass die Einwohnerzahl in Ortenburg steige, zumindest leicht. Der neue Kindergarten im KO erfülle ihn mit Freude und etwas Stolz, als Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, als Vertreter der Gemeinde und als ehemaliger Schüler der Evangelischen Realschule, die das villenartige Backsteingebäude in den vergangenen Jahrzehnten als Internat nutzte.

Gottesdienst zur Einweihung der neuen Kita

Rund 1,3 Mio. Euro kostete der Umbau, finanziert überwiegend durch staatliche Fördermittel und die Gemeinde Ortenburg. Ein Neubau wäre um einiges teurer geworden. Ursprünglich gebaut wurde das KO vor 130 Jahren als Konfirmandenanstalt um den evangelischen Jugendlichen der niederbayerischen Diaspora auch evangelischen Religions- und Konfirmandenunterricht bieten zu können. Jetzt ist neben dem Kindergarten auch die Diakonie mit Beratungsstellen im Obergeschoss des KO untergebracht.

Dekan Wilde, der das Haus unter den Segen Gottes stellte, schloss seine Predigt mit seinem Lieblingsspruch aus der Konzeption des Ortenburger Kindergartens: 'Kinder, die nichts dürfen, werden zu Erwachsenen, die nichts können…'. Dem sei nichts hinzuzufügen.


Text und Bilder: Hubert Mauch

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