Jedes Jahr am 10.10. wird seit 1992 der Welttag der seelischen Gesundheit begangen. Seit 2009 macht auch die Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Diakonie Passau mit unterschiedlichen Aktionen auf die Belange von Menschen mit einer psychischen Erkrankung aufmerksam.

Nach dem Gottesdienst am Welttag der seelischen Gesundheit vor der Stadtpfarrkirche

Aus diesem Anlass stand der Gottesdienst in der Evangelisch-Lutherischen Stadtpfarrkirche St. Matthäus am vergangenen Sonntag ganz im Zeichen dieses Gedenktages. Dekan Jochen Wilde wandte sich dabei verständnisvoll an Betroffene, aber auch an deren Angehörige und professionelle Helfer.

Er warf die Frage auf, 'was in unserer Gesellschaft als Norm gesetzt ist, was als normal gilt: Ein Leben das Gesundheit, Erfolg, Wohlstand und Unabhängigkeit als höchstes Ideal proklamiert – oder gehöre zum Leben nicht auch die andere Seite: Arbeit und Mühe, Scheitern und Misserfolg, Angst und Unsicherheit, Krankheit und Schmerz?'  Im Verlauf seiner Predigt sprach er sich für die Unterstützung Betroffener in Form von Zuspruch und Entlastung aus. 'Deshalb gilt: Wo es uns und Ihnen gelingt, einen Menschen darin zu unterstützen, mit den Grenzen seiner persönlichen Möglichkeiten zu leben oder leben zu lernen, achten wir nicht nur seine Würde, sondern leisten auch fantastische Hilfe'.

Das Team der Beratungsstelle beteiligte sich am Gottesdienst und veranstaltete im Anschluss ein Kirchencafé. Dort gab es die Möglichkeit zum Austausch für Interessierte. Bei psychischen Problemen können sich Betroffene und deren Angehörige an die Beratungsstelle wenden: Telefon: (0851) 56 06 110.

Auf dem Foto oben von rechts nach links: Herr Werner Kölbl, Leiter der Beratungsstelle für psychische Gesundheit; Frau Katrin Freund, Geschäftsführung Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft; Herr Dekan Jochen Wilde

 

 


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